Aktuell

 

Jahrestagung der Hebbel-Gesellschaft e. V.

Wesselburen, 11. und 12. Juni 2022 im Hebbel-Museum Wesselburen

Sonnabend, 11. Juni

15.30 Uhr: Mitgliederversammlung

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Grußworte
  1. Totenehrung
  1. Berichte (Sekretär, Kassenwart, Kassenprüfer)
  1. Entlastung des Vorstandes
  1. Wahlen (stvtr. Präsident, Sekretär, Beisitzer)
  1. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages für das Jahr 2022
  1. Bericht des Museumsleiters
  1. Verschiedenes, Aussprache

17 Uhr: Vortrag

Maike Manske (Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel):

Christine Hebbel online – Chancen der digitalen Sammlungserschließung

 

19.30 Uhr: Festvortrag

Isabel Röskau-Rydel (Pädagogische Universität Krakau): Galizien – Eine Kulturlandschaft der „verwischten Grenzen“ zwischen Polen und der Ukraine

Sonntag, 12. Juni

11 Uhr: Matinee

Dr. Antonia Villinger (Universität Bamberg): „Ich will dem Holfernes keinen Sohn gebären.“ Zu Schwangerschaft, Geschlecht und Körper in den Dramen Friedrich Hebbels.

Anläßlich der Verleihung des Hebbel-Förderpreises der Stadt Wesselburen an Antonia Villinger

Ausklang mit Häppchen, Getränken und Gesprächen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Gäste sind herzlich willkommen.


Unsere letzten Veranstaltungen:

Am Donnerstag, 25. November 2021 um 19 Uhr las Florian Knöppler im Hebbel-Museum aus seinem Roman Kronsnest

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Schleswig-Holstein in den Jahren 1928/29. Das Dorf und der kleine elterliche Hof in der Elbmarsch sind seine ganze Welt: Der empfindsame Hannes leidet unter seinem gewalttätigen, unberechenbaren Vater und den Schikanen in der Schule. Zuflucht findet er allein in der Natur und in seinen Büchern. Doch Hannes beginnt sich zu wehren, und unversehens gerät er dabei in die politischen Spannungen der Dorfgemeinschaft zwischen Kommunisten, Nazis und Landvolkbewegung. Dabei will er doch eigentlich nur eines – die geheimnisvolle Mara für sich gewinnen, die so ganz anders ist als all die anderen Mädchen im Dorf.

Florian Knöppler, geboren 1966, arbeitete für verschiedene Radio- und Fernsehsender und schrieb Zeitungsreportagen, häufig über Menschen mit besonderen Lebenswegen. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie auf einem Hof in Schleswig-Holstein. Dort in der Nähe spielt auch Kronsnest, sein erster Roman.

Mareike Krügel las am 1. Oktober aus ihrem neuen Roman Schwester.

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Hier ein Bericht über die Lesung


Im Jahre 2020 war es uns nicht möglich,

eine Jahrestagung oder überhaupt eine

Präsenzveranstaltung durchzuführen.

Am 28. und 29. August 2021 gelang uns der "Neustart"

mit einer Jahrestagung mit Mitgliederversammlung,

die nicht wie üblich im Hebbel-Museum stattfand,

sondern in der Aula der Eider-Nordsee-Schule

in Wesselburen, weil hier mehr Platz ist,

die pandemiebedingten Abstände zu wahren.

Hier ein Bericht von der Tagung.

Und so sah es bei der Mitgliederversammlung aus:

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Prof. Heinrich Detering beim Festvortrag "Uralter Brüderlichkeit gedenkend". Friedrich Hebbels Tiere (Fotos: Ch. Langhinrichs)

Im Anschluß an die Tagung fand im Hebbel-Museum ein Doktoranden-Workshop mit Teilnehmern aus fünf Ländern statt. Hier der Bericht aus der Dithmarscher Landeszeitung vom 7. September 2021:

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Während der veranstaltungslosen Zeit

haben wir versucht, durch Rundbriefe

mit unseren Mitgliedern in Kontakt zu bleiben.

Bisher sind drei Rundbriefe versandt worden,

im Dezember 2020, im März und Juli 2021.

Sie enthalten kleine Artikel, Fundstücke und Nachrichten

aus der Gesellschaft. Hier zum Nachlesen für alle:

Rundbrief Dezember 2020

Rundbrief März 2021

Rundbrief Juli 2021

Rundbrief Weihnachten 2021


 Neue historisch-kritische Ausgabe von Hebbels

Tagebüchern erschienen!

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Hg. von Monika Ritzer. Erschienen im de Gruyter-Verlag, Berlin/Boston 2017

Bd. 1: Text. XIII, 862 S. 199,95 €

Bd. 2: Kommentar und Apparat. XX, 441 S. 99,95 €

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Unbekannte Briefhandschriften Hebbels erworben!

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Dies ist die erste Seite eines bisher unbekannten Briefes Friedrich Hebbels an seinen Verleger Julius Campe. Zusammen mit zwei weiteren Briefhandschriften haben wir sie bei einem Wiener Antiquariat erwerben können. Der Ankauf wurde ermöglicht durch einen Zuschuß der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.

Die Handschriften im Einzelnen:

  • An Julius Campe, 25. Mai 1847 (bisher ungedruckt)
  • An Johann Valentin Teichmann, 13. Januar 1853 (bisher ungedruckt)
  • An Gotthard Freiherr von Buschmann, 1. März 1863 (bisher durch eine Abschrift bekannt, gedruckt in WAB 4, 598f.)

Die ungedruckten Briefe sind im Hebbel-Jahrbuch 2016 erstmals veröffentlicht worden.


 

 

„Hebbel-Lieder" ab sofort im Handel!

Ulf Bästlein (Gesang) und Sascha El Mouissi (Klavier) geben in Zusammenarbeit mit der Hebbel-Gesellschaft die weltweit erste CD ausschließlich mit Hebbel-Vertonungen heraus!

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Vorgestellt werden Kompositionen von Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Liszt, Peter Cornelius, Hugo Wolf, Alban Berg, Hans Pfitzner, Walter Braunfels, Othmar Schoeck, Felix Draeseke, Max Schillings, Walter Courvoisier und eine Neukomposition von Volker David Kirchner, die eigens für diese CD in Auftrag gegeben wurde.

In einem ausführlichen Booklet werden die Texte abgedruckt (u. a. die Gedichte Nachtlied, Herbstbild, Ich und Du, Blume und Duft sowie die Balladen Der Haideknabe und Schön Hedwig) und Erläuterungen zu den Kompositionen und Hebbels Verhältnis zur Musik gegeben.

Die CD kostet 17,90 €, für Mitglieder der Hebbel-Gesellschaft 15,90 € und kann über den Handel oder über uns bezogen werden (Mitgliederpreis nur bei Direktbezug, Bestellung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch bei Hebbel-Gesellschaft, Österstr. 6, 25764 Wesselburen)

Wir danken den Sponsoren, die die Produktion dieser CD möglicht gemacht haben: dem Land Schleswig-Holstein, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, der Raiffeisenbank Heide, der Stadt Wesselburen und Herrn Carl-Dietrich Spilcke Liss.
 


 

Hebbel-Themenheft der Zeitschrift Dithmarschen

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Herausgegeben vom Verein für Dithmarscher Landeskunde in Zusammenarbeit mit der Hebbel-Gesellschaft. Das Einzelheft kostet 3,90 € und ist über den Buchhandel oder den Boyens Buchverlag zu beziehen.

Die menschliche Gesellschaft, als Ganzes, als Societät, betrachtet, ist völlig so schlecht, wie ihr schlechtestes Individuum. Ihre Gesetze und Einrichtungen sind, was Mord, Raub und Todschlag des Einzelnen. Fürchterlich, aber wahr!

Tagebuch, Juli 1840